Nationalpark Unteres Odertal - Reaktivierung von Flutrinnen und Altarmen im Odervorland (HOAI LP 1 - 4)
Mit den aktuellen Oderausbaumaßnahmen auf polnischer Seite und nach der Oderkatastrophe im August 2022 ist mit einer weiteren Verschlechterung der Flussdynamik an der Oder zu rechnen. Mehrere Flutrinnen und Altgewässer im Odervorland sollen wieder mit der Stromoder verbunden werden, um auentypische Prozesse zu fördern.
Mit der angestrebten Maßnahme wird im Allgemeinen folgendes Hauptziel verfolgt:
- Verbesserung des Erhaltungszustandes des FFH-Lebensraumtyps3150 (Natürliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitons) und der FFH-LRT 3270 (Flüsse mit Schlammbänken mit Vegetation des Chenopodion rubri p.p. und des Bidention p.p.)
- Erhöhung der lateralen Vernetzung von der Aue mit dem Hauptstrom
- Entwicklung von ufer- und auentypischen Lebensräumen
- Wiederherstellung naturnaher Abfluss- und Bodenverhältnisse in der Aue
- Schaffung eines naturnahen Auenraums mit ufer- und auentypischen Biotopen

Projektzeitraum
2023 - 2024
Auftraggeber
Nationalpark Unteres Odertal
Lage
Nationalpark Unteres Odertal Landkreise Uckermark und Barnim
Leistung
- HOAI-Leistungsphasen 1 - 4
- Vermessung Flutrinnen
- Probenahme und Analytik des Aushubmaterials
- Umweltgutachten
- Abstimmung mit Träger öffentlicher Belange
- Herstellung der Genehmigungsfähigkeit
